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Fritz Köthe
Eine Retrospektive

19. März – 23. April 2013




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„Der Maler Fritz Köthe ist ein Chronist der Pop-Kultur, der die mediale Wareninszenierung unserer Zeit mit den Mitteln der Décollage bricht und aushebelt. Zugleich ist er ein nach- moderner Surrealist, der in der Gegenüberstellung des eigentlich Unvereinbaren ein zer- splittertes Porträt unserer dauerproduzierenden Konsumgesellschaft zeichnet. In seinen malerischen Konfrontationen von ausschnitthaften Images aus der bunten Sphäre des Kommerzes werden »die überraschenden Begegnungen verschiedener Realitäten in den Warenauslagen, unter dem elektrischen Licht, durch die Leuchtreklame, überhaupt durch die Werbung« greifbar, wie Uwe M. Schneede die bildstiftende Einwirkung der frühen Produktplatzierungsindustrie auf die historischen Surrealisten in den ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts beschrieben hat. Die »Surrealität der Realität«, die sich in unserem Medienzeitalter noch verschärft hat, offenbart sich in Köthes Werk ab den 1960er Jahren in ihrer geballten Fragmentierung und Inkohärenz. (...) Mittels seiner Malerei erzeugt Köthe die Anmutung buchstäblich aus ihrem Zusammenhang herausgerissener und zerrissener Bildkomponenten.“ (Belinda Grace Gardner)

Fritz Köthe, 1916 in Berlin geboren, gilt als einer der großen deutschen Vertreter der Pop-Art. LEVY Galerie zeigt in ihrer ersten Einzelausstellung des Künstlers eine eindrucksvolle Auswahl von über 100 Arbeiten auf Papier, Ölarbeiten auf Leinwand und Grafiken aus seinem Schaffen und beleuchtet zudem seine künstlerische Entwicklung seit den 1930er Jahren.

Anlässlich der Ausstellung erscheint eine Publikation im Kerber Verlag.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Galerie.