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Wulf Kirschner

Der 1947 in Kiel geborene und in Hamburg lebende und arbeitende Eisenbildhauer Kirschner beschäftigt sich in seinem Werk mit Formfragen.
Die großenteils auf dem Fibonacci-Prinzip beruhenden und damit in harmonischen Reihen gestalteten Stahlarbeiten erhalten durch ihre von Hand geschweißten Chromnickelspuren ein Lineament, das die ursprünglich so streng wirkenden geometrischen Stahlkörper in vibrierende, bewegte und damit für den Betrachter unfassbare skulpturale Objekte verwandelt. Die charakteristischen Schweißspuren, welche die oft aus Schiffbaustahl bestehenden, teils riesigen Wandarbeiten und kleineren Objekte des Künstlers auf der Fläche zerteilen, sind zugleich ein verbindendes Moment der Einzelarbeiten. Dem von Kirschner für seine Skulpturen häufig gebrauchten Schiffbaustahl haftet das Odium schwerer Industriearbeit an. Eine derartige Konnotation fordert vom Künstler auch ein entsprechendes industrielles Arbeitsumfeld. Auf der Werft Blohm & Voss, unter den professionellen Blicken der Schiffbauer, schweißt und fügt Kirschner seine Stahlobjekte zusammen. Mit den Arbeitswerkzeugen der Schwerindustrie und an einem traditionellen Ort, der für die Hamburger Stadtkultur prägend war, produziert der Künstler Kirschner seine Bildwerke.



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Ausstellungen (Auswahl)

2009

Erfurt

Hommage an eine Gründergeneration, Forum für konkrete Kunst (G)

Lüneburg

"Alle Rechte vorbehalten" - Collection Rik Reinking, Rathaus (G)

2008

Mannheim

"Fine Works of Paper", Sebastian Fath Contemporary (G)

Silkeborg

"Call it what you like" - Collection Rik Reinking, Kunst Centret Bad (G)

Basel

20 Jahre Galerie Aphold, Galerie Aphold (G)

2007

Brno

Haus der Kunst, Sammlung Rik Reinking

2006

Heme

Emschertal-Museum und Flottmann-Hallen,Sammlung A. Baier

Esslingen

Villa Merkel, Sammlung Rik Reinking

Houston

Donna Rogers Fine Art

Hamburg

City Nord Skulpturenpark, Kurator: Rik Reinking

Oerlinghausen

Kunstverein

Bad Säckingen

Kunstverein Hochrhein

Hamburg

Galerie Thomas Levy (E, K)

Lodz

Atlas-Galerie, Sammlung Jürgen Blum

Washington D.C.

Goethe-Institut (E, mit Nicola Stäglich)

2005

Mannheim

Sebastian Fath Contemporary (E, mit Rolf Rose)

Leipzig

Halle 14 (Baumwollspinnerei), Stiftung Federkiel, Sammlung Rik Reinking

Hamburg

Thomas Levy Galerie

Lodz

Atlas-Galerie

Köln

ART 39, - Thomas Levy Galerie, Hamburg

Bremen

GAK, Gesellschaft für Aktuelle Kunst

München

Symposion Lebendige Stadt, Courtesy Thomas Levy Galerie

Landau

Kunstverein Villa Streccius, Sammlung Alexander Baier

Wien

UNO-Kongresszentrum (K), Sammlung Jürgen Blum

2004

Bad Säckingen

Kunstverein Hochrhein (E)

Karlsruhe

Art Karlsruhe - Galerie Roland Aphold, Basel

Basel

Galerie Roland Aphold

Hamburg

Hamburger Kunsthalle

Hünfeld

Museum Modern Art, Sammlung Jürgen Blum (E)

Mannheim

Sebastian Fath Contemporary

2003

Frankfurt

Galerie ARTE GIANI (E)

Zürich

Int. Messe für Gegenwartskunst, - Galerie ARTE GIANI, Frankfurt

Frankfurt

ART 14, - Galerie ARTE GIANI, Frankfurt

Erfurt

Museum für Konkrete Kunst

Oerlinghausen

Kunstverein Alte Synagoge (E)

Breslau

Muzeum Architektury

Hamburg

Kunsthaus ("Harakiri-Bonbon")

Dresden

Altana Galerie, Universitätssammlungen Kunst und Technik der Technischen Universität Dresden

2002

Zürich

Int. Messe für Gegenwartskunst, Galerie ARTE GIANI, Frankfurt

Frankfurt

ART 13, - Galerie ARTE GIANI, Frankfurt

New York

Anti Gravity, Robert Pardo Gallery

Bremen

Neues Museum Weserburg

Remscheid

Galerie der Stadt Remscheid

G = Gruppenausstellung
E = Einzelausstellung
K = Katalog