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MERET OPPNHEIM MEETS MAN RAY

11. Dez. 2018 – 23. Jan. 2019
Eröffnung 10. Dez. 2018, 19-21 Uhr




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LEVY Galerie freut sich, zwei Ikonen der Kunst des 20. Jahrhunderts, die unabdingbar mit der surrealistischen Bewegung verwoben sind, Meret Oppenheim (*1813–†1985) und Man Ray (*1890–†1976), in einem Werkdialog gegenüberzustellen.
Der einen Großteil seines Lebens in Paris verbringende Fotograf, Maler und Objektkünstler Man Ray zählt neben Marcel Duchamp zu den bedeutenden Vertretern des Dadaismus und der künstlerischen Avantgarde und gilt aufgrund der Vielschichtigkeit seines Werkes als Impulsgeber für die moderne Fotografie und Filmgeschichte seines Jahrhunderts. Über Alberto Giacometti lernt er in der französischen Hauptstadt in den 1920/30er Jahre Meret Oppenheim kennen, die ihm als junge „Garçonne“ Modell in seiner berühmten Akt-Fotoserie Erotique voilée (1933) steht. Zur Muse deklariert und mit ihrer sagenumwobenen „Pelztasse“, dem Objet trouvé Le déjeuner en fourrure (1936), eine der Inkunabeln des Surrealismus geschaffen, sucht Oppenheim bereits früh sich allen künstlerischen Eingrenzungen und weiblichen Reduktionen zu entziehen und entwickelt im künstlerischen Umfeld von Bern ein grenzüberschreitendes, poetisch-ironisches, sinnlich-taktiles Oeuvre, das zwischen den Medien, freier und angewandter Kunst, weiblichen und männlichen Genius oszilliert. Ebenso suchte Man Ray zeitlebens seine Unabhängigkeit im künstlerische Ausdruck zu bewahren, kreiert Ölbilder futuristisch-kubistisch anmutender Figuren, schult seine Fertigkeit im Zeichnen und experimentiert mit Objekten, die er sinnlich entfremdet und z.T. auch als Modell für seine kameralos aufgenommenen „Rayographien“ nutzt.
Die Ausstellung in der LEVY Galerie präsentiert Werke unterschiedlichster Werkphasen und Medien beider Künstler: von Papier- über Fotoarbeiten bis zu Objekten und Multiples. Für weitere Informationen und Abbildungsmaterial wenden Sie sich gerne an die Galerie.